26.07.2015

Linsenlaibchen mit Zitrone


Inspiriert von einem Rezept "Mercimekli koefte" von "Kochdichtürkisch"
habe ich mich an Linsenlaibchen gewagt.

Leicht abgewandelt, weil ich einige Zutaten nicht zuhause hatte, wurde daraus ein leckeres Fingerfood.
Linsenlaibchen:
  • 100g rote Linsen
  • 75g Bulgur
  • 50g Zwiebel
  • 50g Gemüsezwiebel
  • Petersilie
  • 2 EL Tomatenmark
  • Chiliflocken
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
Die Linsen in 300 ml Brühe 20 Minuten weichkochen, Den Bulgur mit 125ml kochender Brühe überrgiessen und zugedeckt ziehen lassen. Mit der feingehackten Zwiebel und Petersilie, Olivenöl und den Gewürzen vermischen. Die Masse mit angefeuchteten Händen zu kleinen Laibchen formen und mit einer Zitronenspalten auf Salat anrichten.

Die Laibchen mit Zitronensaft beträufeln und geniessen. Diese schmecken auch zusammen mit dem leckeren Joghurt-Dipp vom vorherigen Linsentaler-Rezept.

Linsentaler mit Joghurt-Dipp

Heute gibt es wieder mal  Linsen. Diesesmal probier ich gebackene Taler mit Dipp:

Linsentaler:
  • 100 g rote Linsen
  • 75g Bulgur
  • 50g Zwiebel
  • 50g Gemüsezwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100g Karotte
  • 100g rote Paprika
  • 100g Staudensellerie
  • 1 EL Olivenöl
  • Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • Chiliflocken
  • Koriander gemahlen
  • 2 EL Sonnenblumenöl

Joghurt-Dipp:
  • 150g Joghurt
  • 1 Knoblauchzehe
  • Petersilie nach Geschmack
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft 

Die roten Linsen in ca 250 ml Gemüsebrühe in 20 Minuten weich kochen. Den Bulgur mit 125 ml Brühe aufgiessen und ziehen lassen.  Linsen und Bulgur abmischen, Das Gemüse in kleine Würfel schneiden und in 1 EL Olivenöl anbraten und zu der Linsen-Bulgurmischung geben. Mit den Gewürzen abschmecken und zu Talern formen. Ich benutze dazu gerne meine kleinen Edelstahlringe.

Die Linsentaler auf ein geöltes Backblech legen, mit Öl bestreichen und bei ca 180 Grad 20 Minuten auf jeder Seite backen.

Den Joghurt mit dem zerdrückten Knoblauch und der gehackten Petersilie vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Die Taler zusammen mit dem Joghurt-Dipp anrichten und geniessen.

Im Originalrezept war noch Ei und Mehl dabei, grundsätzlich funktioniert das Rezept aber auch ohne diese Bindemittel.

Paprika-Fenchel-Schiffchen mit Ziegenkäse

Endlich wieder Sommer und Grillzeit.
Für meine kleine Grillfete am Wochenende teste ich eine Vorspeise die ich im Internet aufgestöbert habe.

Paprika-Fenchel-Schiffchen:
  • 1 Paprika rot
  • 1 Paprika grün
  • 1/4 Knolle Fenchel
  • 1 EL  Olivenöl
  • 1 kl. Sardelle
  • 1 kl. Knoblauchzehe,
  • 4 Oliven
  • 1 TL Kapern
  • 2 EL Weißwein
  • Salz, Pfeffer, Chili
  • 4 Scheiben Ziegenrolle
  • 1/2 Scheibe Gouda


Die Paprika halbieren, entkernen, die Haut mit Öl einpinseln und für 12 Minuten im Kombigrill grillen.
Den Fenchel in Scheiben schneiden. Die Sardelle kleinhacken und mit dem restlichen Olivenöl erhitzen. Den Fenchel darin anbraten. Die klleingehackte Knoblauchzehe und Kapern und in Scheiben geschnittene Oliven zugeben. Mit Weisswein ablöschen, würzen. Zum Schluss das Fenchelgrün zugeben.
Den Fenchel in die vorgegrillte Paprika füllen. Mit den Goudastreifen und 1 Scheibe Ziegenrolle belegen und nochmals 5 Minuten grillen.


War sehr lecker. Und ich denke, als Vorspeise auf jeden Fall sehr gut geeignet, da super vorzubereiten.

16.05.2015

Fenchel-Polenta-Pizza

Polentateig:

  • 65g Maisgries
  • 250ml Gemüsebrühe
  • Prise Muskatnuß 
Fenchelbelag: 
  • 1 kl. Fenchelknolle
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 Prise Fenchelsamen
  • 6 schwarze Oliven
  • 6 Kirschtomaten
  • 25g Ziegenfeta
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken
  • 1 TL Granatapfelsirup
Fenchel in feine Scheiben schneiden und in Olivenöl anbraten. Beiseite stellen.
Die Gemüsebrühe aufkochen, den Maisgrieß einrühren. Mit Muskatnuß würzen. Kurz kochen lassen und dann bei geschlossenem Deckel 20 Minuten ziehen lassen. Bei offenen Topf die Polenta abkühlen.

Die Polenta auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech zu einem runden Pizzaboden formen. Das geht am einfachsten mit angefeuchteten Fingern.

Mit Fenchel, Oliven, Kirschtomaten und Feta belegen. Würzen und bei 230 Grad Ober/Unterhitze ca. 25 Minuten backen, bis der Rand goldbraun und knusprig ist.

Mit Granatapfelsirup beträufeln und servieren.

Was soll ich sagen - eine Traum. Diese Belagskombi (Mein Dank geht an Gordon Ramsay) ist einfach ein Wahnsinn. Werde ich bestimmt bald auch mal mit Flammkuchenteig probieren. Das kann ich mir nämlich noch besser vorstellen, sowohl von der Geschmackskombi, als auch, das als zusätzliches Highlight noch die Knusprigkeit des Bodens die Sache toppt.

18.03.2015

Rinderzunge in Tomaten-Sherry-Sauce

Rinderzunge, eines meiner Lieblingsrezepte, das ich immer wieder mal abgewandelt gerne koche.

Rinderzunge in Tomaten-Sherry-Sauce:

  • 3 Scheiben Rinderzunge
  • 10g Butterschmalz
  • 1/4 Zwiebel fein gehackt
  • 10g Dinkelmehl
  • 15g Tomatenmark
  • 4 EL Sherry 
  • 200ml Zungenbrühe
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 1 Dreh aus der Chilimühle
  • 1 EL Sahne 

Die Zwiebeln im Butterschmalz glasig dünsten. Mit dem Mehl bestäuben und anbräunen. Das Tomatenmark zugeben und kurz anschwitzen. Mit Sherry und der Kochbrühe der Zunge  ablöschen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und etwas Chili abschmecken. Mit dem Pürierstab fein pürieren und die Sahne unterrühren. Die 3 Scheiben Zunge in der Soße erhitzen.
Dazu gabs leckere mehlig kochende Salzkartoffeln und Karotten.




Zungensalat

Eine leckere Variante aus meiner Rinderzunge. Ein schneller Salat zu Mittag.

Zungensalat:
  • 1 kl. Chicorée
  • 1 gr. Karotte
  • 2 Scheiben Zunge
  • 1/2 Zwiebel
  • 3 EL weißer Balsamico
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise Salz, 
  • 1 Prise Pfeffer, Chili
  • 3 EL Wasser
  • 1 EL Walnussöl
  • Zitronenzesten
  • 1 Stiel Petersilie
Chicoree in feine Scheiben schneiden. Die Karotte grob raspeln, die Zunge würfeln. Die Zwiebel nochmal halbieren und 1/4 Ringe schneiden. Das Dressing aus Balsamico, Wasser, Zucker, Salz, Pfeffer, Chili, Walnussöl und Zitronenzesten herstellen. Die Petersilie grob hacken und alles gut miteinander vermischen und anrichten.


17.03.2015

Saure Lunge nach Wiener Art mit Semmelknödel

Bei meinem letzten Besuch in der Wachau habe ich ein hervorragendes Kalbsbeuscherl gegessen.
Daher habe ich jetzt bei der Hausschlachtung dem  Hund einen Lungenflügel eines Jungrinds nicht vergönnt um mir daraus eine leckere saure Lunge nach Art eines Wiener Salonbeuscherls zu zaubern.

Der Lungenflügel wurde mit anderen Innereien zusammen wie eine Rindfleischsuppe angesetzt und gekocht. Ich habe dann die bereits erkaltete Lunge in 1/2 cm dicke Scheiben und dann in schmale Streifen geschnitten. Die größeren Gefässe wurden herausgetrennt und für den bereits schmachtenden Hund beiseite gestellt. Aus dem restlichen 900g geschnittene Lunge wurden 4 Portionen eingefroren und 2 Portionen weiterverarbeitet.

Saure Lunge:
  • 300g gekochte Rinderlunge (Streifen)
  • 15g Butter
  • 10g Mehl
  • 1/2 kl. Zwiebel
  • 1 kl. Knoblauchzehe
  • 1 Sardelle
  • 3 Zweige Petersilie
  • 1 TL Kapern
  • 3 Prisen Majoran gerebelt 
  • Zitronenzesten (ca 1/4 Zitrone)
  • 2 EL Weinessig
  • 300ml Rinderbrühe 
  • 1 TL Zucker
  • 3 EL Balsamico braun
  • Salz, Pfeffer
  • 20g Sahne
  • 20g Saure Sahne

Die Butter schmelzen und das Mehl zugeben. Dunkelbraun anrösten. Die vermischten kleingehackte Zwiebel, Knoblauch, Sardelle, Petersilie, Kapern, Majoran und Zitronenzesten in die Einbrenne einrühren. Kurz mitrösten und mit Essig und Brühe ablöschen. Ca. 20 Minuten köcheln lassen. Mit Zucker, Balsamico, Salz, Pfeffer nachwürzen. Die Lungenstreifen hinzufügen und 10 Minuten köcheln lassen. Mit Sahne und saurer Sahne abschmecken und mit einem Semmelknödel servieren.


07.10.2014

Putenschnitzelchen ala Piccata Milanese mit Zucchinispaghetti

Schon lange habe ich vor mal Piccata Milanese zu kochen. Da ich aber keine Kalbsschnitzelchen im Kühlschrank habe wird es mit Putenschnitzel getestet. Ausserdem hab ich tierisch Hunger und um die Kalorien in Schach halten zu können,   hab ich mich für die kalorienfreundlichen Zucchinispaghetti entschieden.


Tomatensoße (6 Portionen - auf Vorrat):
  • 1 EL Olivenöl
  • Zwiebel 90g
  • Knoblauchzehe 4g
  • Staudensellerie 110g
  • Petersilienwurzel 25g
  • Oregano, Rosmarin,
  • 3 Tomaten 300g
  • Dose Tomaten 400g
  • Salz, Pfeffer, Chili, Zucker
Schnitzelchen (1 Portion 180g):
  • 3 Putenschnitzelchen a 60g
  • Salz, Pfeffer 
  • Mehl 5g
  • 1 Ei 55g
  • 1 EL Parmesan 10g
  • Spritzer Sahne 10g
Zucchinispaghetti (Portion):
  • 1/2 Zucchini 200g
  • 1 TL Olivenöl 5g
  • Basilikum
Tomatensoße herstellen: Petersilienwurzel, Knoblauch, Zwiebel und Staudensellerie kleinwürfeln und in Olivenöl andünsten. Die gehackten Dosentomaten zugeben. Kräutersträußchen zugeben und mit Salz, Pfeffer Chili und einer Prise Zucker würzen. Langsam vor sich hin köcheln lassen. Währenddessen die Tomaten überbrühen, häuten und in Würfel schneiden. Kurz vor Schluss das Kräutersträußchen entfernen und die Tomatenstücke zugeben.

Zucchini mit dem Spiralschneider vorbereiten, in Olivenöl anbraten und kurz vor dem rausnehmen noch frisch gehackten Basilikum untermischen.

Schnitzelchen plattieren, mehlieren, salzen, pfeffern und dann in die Parmesan-Ei-Sahnemischung tunken. Sofort in Butterschmalz vorsichtig ausbacken. Die übrige Eimischung habe ich während dem Backen vorsichtig über die Schnitzelchen gegossen - so entstand eine schöne dicke Eihülle.

Da ich die Tomatensoße gerne auf Vorrat mache und einfriere, hab ich auch hier die größere Menge angegeben. Die servierte Portion hatte gesamt 560 Kalorien. Durch die Zucchinispaghetti hielt sich der Kaloriengehalt in Grenzen.

Geschmacklich war es einfach genial lecker. Das nächste Mal würde ich allerdings die Parmesanmenge noch etwas erhöhen.

Moussaka

Heute werde ich die erste Moussaka meines Lebens fabrizieren.
Als Grundrezept habe ich mich für die reine griechische Rezeptur entschieden.

Moussaka:
  • 1 Aubergine 380g
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln 200g
  • 3 Tomaten 320g
  • 1 EL Tomatenmark 15g
  • 1 Knoblauchzehe 3g
  • Rinderhack 210g
  • 1 Chilischote
  • Salz, Pfeffer, Zimt
  • gem. Kräuter
  • 1 EL Butter 15g
  • 1 EL Mehl 15g
  • 200ml Milch 1,5%
  • 50 ml Rinderbrühe
  • 1 Ei 60g

Die Aubergine in ca 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Salzen, nach ca 30 Minuten abtrocknen und im Ofen grillen.

Währenddessen Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten kleinwürfeln.  Chili und Kräuter: Minze, Thymian, Rosmarin, Basilikum, kleinhacken.

Die Zwiebeln in Olivenöl anschwitzen. Das Hackfleisch zugeben und gemeinsam braten. Knoblauch, Tomaten und Tomatenmark zugeben und mit Salz, Pfeffer, Zimt und Kräutern (außer Basilikum) abschmecken. Erst zum Schluss auch den gehackten Basilikum untermischen.
Gemeinsam bei leichter Hitze einköcheln, bis die Soße eine sämige Konsistenz annimmt.

Ich habe das leider zu kurz gemacht. Ich denke, je länger man es einköchelt, desto besser wird das Ergebnis.

Eine Bechamel herstellen, indem man die Butter erhitzt und darin das Mehl goldgelb bräunt. Dann mit erhitzter Milch  und einem Schuss Rinderbrühe aufgiessen und unter kräftigem Rühren aufkochen, damit sich keine Klümpchen bilden. Die Bechamel vom Herd nehmen und fix ein verquirltes Ei in die heiße, aber nicht kochende Masse einrühren.

Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl ausfetten und mit einer Schicht Aubergine belegen. Die 1/2 Tomatenhackmasse darauf verteilen. Wieder mit Aubergine abdecken und die zweite Hälfte der Hackmasse darauf verteilen. Mit den restlichen Auberginen abdecken und mit der Ei-Bechamel übergiessen und bei 180 Grad ca 35 Minuten überbacken, bis die Bechamel eine schöne goldgelbe Farbe bekommt.

Das Ergebnis war eine genial leckere Moussaka, nur wie bereits erwähnt, sollte das Hackfleisch das nächste Mal länger köcheln um die Konsistenz zu verfeinern. Ich werde also das nächste Mal mit dem Hackfleisch beginnen und erst wenn diese auf dem Herd steht und vor sich hinköchelt, die Aubergine vorbereiten.

Das ganze ergab 2 schöne große Portionen Moussaka mit 580 Kalorien pro Portion.

Ananas-Gemüse-Chorizo-Pfanne

Heute gibts mal wieder ein leckeres schnelles Resteessen aus dem was da ist. Da ich noch etwas frische Ananas, Reis und Chorizo im Kühlschrank habe, wird heute daraus eine schnelle Pfanne gezaubert.

Pfanne:
  • 1 Scheibe Ananas 150g
  • 2 Frühlingszwiebeln 45g
  • 1/2 rote Paprika 75g
  • 1 Tasse Jasminreis (aus 60g Rohgewicht)
  • 1 Stück Chorizo 30g

Die Ananas in Stücke schneiden, die Paprika würfeln, Die  Frühlingszwiebel in ca 2 cm lange Stücke schneiden. Die Chorizo kleinwürfeln.

Die Chorizo in der heißen Pfanne knusprig ausbraten. Ananas, Paprika und Frühlingszwiebel zugeben und unter rühren bissfest garen. Den Reis zugeben. Mit Salz, Pfeffer, Chili abschmecken und servieren. Schmeckt wunderbar durch die Süß-Scharfe  Säure und den charakteristischen Geschmack der Chorizo.



01.09.2014

Satespiesse mit Gurkensalat

Heute hab ich Zeit und Muse, mich mal an komplett selbstgemachte Satespiesse zu wagen.

Marinade:
  • 1/4 Zwiebel
  • 1 Scheibe Ingwer
  • 10 Korianderkörner
  • 1 TL Sambal Oelek
  • 1 TL Sojasoße
  • 1 EL Kokosmilch 10g
  • Putenbruststreifen 200g
  • 2 EL Erdnussöl zum Braten

Zwiebel und Ingwer fein reiben. Die Korianderkörner im Mörser fein zerstoßen. Die restlichen Zutaten zugeben und mit dem Stößel zu einer feinen Paste verreiben. Das Fleisch damit mindestens 1-2 Stunden marinieren.

Die Marinade vom Fleisch kurz vor dem Braten oder Grillen abstreifen und auf die eingeweichten Holzspiesse  (zum Grillen notwendig) wellenförmig aufspiessen. Die Spiesse in Erdnussöl rundum bei leichter Hitze braten. Bei  geringer Hitzezufuhr,  bzw. bereits bei ausgeschaltener Platte noch 5 Minuten nachziehen lassen.

Satesoße:
  • Erdnussbutter 110g
  • 1 TL Sambal Oelek
  • Kokosmilch 90g
  • 1 TL Erdnussöl
  • 1/2 kl.  Limette
  • 1 TL Sojasoße
  • Prise gemahlener Koriander
  • 1 TL Palmzucker
Alle Zutaten in einem Topf mit 1-2 EL Wasser unter ständigem Rühren erhitzen. Bei Bedarf nochmal abschmecken. Wer mag kann auch frisch geröstete gehackte Erdnüsse verwenden, die mehr oder weniger fein im Blender vermahlen werden.

Gurkensalat:
  • 1 Gurke
  • 1 TL Palmzucker
  • 1 Stück Zitronengras (2cm)
  • 1 TL Nam Pla Fischsauce
  • 1 Chili
  • 2 EL Reisessig,
  • Salz, Pfeffer bei Bedarf
  • frischer Koriander
Die Gurken je nach Vorliebe, waschen, schälen und entkernen. Ich hab meine frisch aus dem Garten geholte Gurke allerdings nur gewaschen, bevor ich sie in feine Scheiben geschnitten habe. Die Marinade herstellen aus Zucker, fein gehacktem Zitronengras, Fischsauce, in feine Ringe geschnittene Chili und Essig. Gut mit den Gurken vermischen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Falls notwendig nochmal  abschmecken mit Salz, Pfeffer und mit frischem Koriander bestreut servieren.

Die Spiesse waren leicht scharf, die Soße eher süsslich als Kontrast. Der Gurkensalat hatte ordentlich Schmackes. Insgesamt, wie ich finde, eine sehr gelungene Komposition.

Das komplette Rezept ergab 2 schöne große Vorspeisenportionen mit je  675 Kalorien.  Nur mal zur Einschätzung - alleine die Satesoße hatte durch die enthaltene Erdnussbutter und die Kokosmilch alleine ca. 450 Kalorien. Da fallen die 225 Kalorien für Gurkensalat und Fleisch doch gar nicht mehr ins Gewicht.

Chicorée-Ei-Paprikasalat

Chicorée-Ei-Paprikasalat:


  • 1 Chicorée 175g
  • 1 Eier hartgekocht 55g
  • 1 gr. Sardelle 7g
  • 1/ Paprika 90g
  • Joghurt 3,8% 50g
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Chili 4g
  • Koriander
  • 1 EL Balsamico weiß
Eine leckere und noch knackigere Variante meines Chicorée-Salats. Wird es bestimmt wieder mal geben. Durch die ganze Chili aber schon viel Pfiff. Für zartere Gemüter sollte eine Prise Cajennepfeffer auch reichen. Die komplette Portion Salat hat 230 Kalorien.

Chicoree-Ei-Tomatensalat

Da mich neulich der Chicoree so angelacht hat, dass ich ihn mitnehmen musste, hab ich das Net nach einem schönen Rezept dazu durchforstet. Bei Eatsmarter wurde ich dann fündig und hab das Rezept nur geringfügig geändert nachgekocht

Chicorée-Eisalat:


  • 2 Chicorée 175g
  • 2 Eier hartgekocht 110g
  • 1/4 Zwiebel 30g
  • 1 gr. Sardelle 10g
  • 1 Tomate 120g
  • Joghurt 3,8% 50g
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken
  • Schnittlauch
  • 1 TL Balsamico weiß

Vom Chicorée ein paar schöne Blätter für die Deko beiseitelegen, den Rest in feine Streifen schneiden. Die hartgekochten Eier würfeln, Die Zwiebel und Tomate in feine Würfel schneiden, Die Sardelle ganz fein hacken. Das ganze mit dem Joghurt vermischen und mit Salz, Pfeffer, Chili und Balsamico abschmecken. Etwas Schnittlauch hacken. Einen Teil unterheben. Die Masse auf den Chicoréeblättern anrichten und mit dem restlichen Schnittlauch dekorieren.

Geschmacklich wars super lecker und durch die Eier auch sehr sättigend. Ich habe daraus zwei schöne Vorspeisenportionen gefertigt, mit je 150 Kalorien.

30.08.2014

Gratinierter Fenchel



Ein schnelles leichtes Mittagessen hab ich gesucht.  Da ich wunderschönen Biofenchel erstanden habe, wollte ich damit mal wieder experimentieren.

Gratinierter Fenchel:
  • 1/2 Fenchel 200g
  • 2 Tomaten 200g
  • 1/2 Zwiebel 50g
  • 1 kl Zehe Knoblauch 2g
  • 2 EL Semmelbrösel 10g
  • gemischte Kräuter 10g
  • 1 TL Olivenöl

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in Olivenöl glasig dünsten. Währenddessen die Tomaten entkernen und das Feste Fleisch in Würfelchen schneiden. Kräuter aus dem Garten holen und fein hacken. Ich hatte Schnittlauch, Petersilie, Dill, Oregano, Rosmarin, Basilikum, Minze, Zitronenmelisse gemischt. Die Zwiebel-Knoblauchmasse zusammen mit den Bröseln und den Kräutern unter die Tomaten mischen. Mit Salz, Pfeffer abschmecken. Den Fenchel in ca. 1cm dicke SCheiben schneiden. In eine Gratinform legen und mit den Bröseln bedecken. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad ca 15 Minuten gratinieren.

Das ergab 2 leckere Portionen mit je 85 Kalorien. 

Das Innere der Tomaten hab ich püriert, mit Salz,  Pfeffer und Tabasco gewürzt zum Chicorée-Ei-Tomatensalat gereicht.

24.08.2014

Steinpilztagliatelle mit mediterraner Lammleber

Immer wenn es frische Lammleber gibt, ist das ein Festessen für mich.. Am liebsten mögen wir ganz traditionell Leber nach Berliner Art. Heute will ich aber mal was Neues ausprobieren und zaubere ein typisch anmutendes Rezept mit den Aromen von Steinpilz, Tomate und Salbei. Dazu passend gibt es handgemachte Steinpilztagliatelle, die ich geschenkt bekommen habe.

Mediterrane Lammleber:

  • getrocknete Steinpilze 10g
  • Lammleber 200g
  • 30 kl. Datteltomaten 200g
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Salbei 6 Blätter
  • Prise Zucker
  • 1 Stück Butter 10g
  • 1,5 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Aceto
  • Steinpilztagliatelle 160g

 Die getrockneten Steinpilze kleinzupfen und einweichen. Die Tomaten mit kochendem Wasser überbrühen. Die Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Den Salbei in feine Streifen schneiden. Die Lammleber vorbereiten und in kleine Stücke schneiden.

Die Lammleber in der heißen Butter/Olivenölmischung scharf anbraten und beiseite stellen. In dem Öl die Zwiebel, Knoblauch und den 3/4 des Salbei mit den abgegossenen Pilzen kurz anbraten. Mit Zucker bestäuben, kurz ankaramelisieren und mit dem Pilzwasser ablöschen und bei scharfer Hitze einreduzieren.

Die Steinpilztagliatelle al dente kochen, abgiessen und  mit 1 Schuss Olivenöl vermischen. Mit den halbierten Tomaten in einer heißen Schüssel vermischen.
Die Leber wieder zur Soße geben, nochmal erhitzen, mit Salz, Pfeffer, Aceto abschmecken und unter die Nudeln mischen und sofort servieren. Wer  mag, kann auch noch gehobelten Parmesan dazu servieren. Ich fand aber das Gericht bereits ohne sehr lecker und hab mir den Parmesan gespart.

Marillenknödel mit Quark-Griesteig

Da die Ernte an meinem Aprikosenbaum groß ausgefallen ist, hab ich mich zur Produktion von Marillenknödel entschieden. Ich werde 2 verschiedene Versionen testen. Die Kriterien sind Handhabung und Geschmack bei sofortiger Fertigstellung und wenn man sie vor dem Kochen einfriert um für die kalte Jahreszeit einen leckeren Nachtisch vorbereitet zu haben. Als erstes beschreibe ich das Quarkrezept.

Marillen-Quark-Grießknödel:
  • Quark 20% 250g
  • Butter 80g
  • Weichweizengries 80g
  • Dinkelmehl 80g
  • 1 Ei 65g
  • 16 kleine Aprikosen

Brösel:
  • 40g Butter
  • 40g Semmelbrösel
  • 5g Vanillezucker


Den Quark gut abtropfen lassen. Ich lege ihn dazu in ein Sieb mit mehreren Lagen Küchenkrepp. Das saugt die Flüssigkeit gut aus dem Quark.

Die weiche Butter mit dem Eigelb schaumig schlagen, dann mit dem Weichweizengries,  Eiweiß und Salz verrühren.  Nun nach und nach Quark und Mehl zugeben. Den Teig mindestens 1 Stunde kühlstellen.
Die Aprikosen mit einem Kochlöffelstiel entkernen. Dazu einfach den Stiel am Stielansatz in die Frucht stoßen, bis oben der Kern herauskommt. Da meine Aprikosen vollreif und süß vom Baum gekommen sind, habe ich auf das Zuckerstück innen verzichtet.

 Aus dem Teig eine runde Scheibe formen und die Marille darin einschlagen. Den Knödel in der Hand rund drehen und zum Schluss in einem Teller Mehl nochmal bemehlen, damit er nicht am Teller anklebt. Als alle Knödel fertig waren, die Knödel, die gleich gegessen werden sollen, in kochendes Salzwasser einlegen und ca 15 Minuten ziehen lassen (nicht mehr kochen). Die Knödel sind fertig, wenn Sie oben schwimmen.

Für die Brösel Butter in der Pfanne schmelzen und die Semmelbrösel einrühren. WEnn Sie goldbraun sind, mit selbstgemachten Vanillezucker bestäuben.

Die Knödel auf einem Teller anrichten und die Brösel darübergeben. Normalerweise kommt dazu noch flüssige Butter, was mir persönlich aber zu mächtig ist.  Man kann stattdessen, den Knödel so essen,  oder mit Kompott oder Eis.

Die restlichen rohen Knödel habe ich eingefroren. Diese werfe ich bei Bedarf in kochendes Wasser und lasse Sie ca 20 Minuten ziehen.

Fazit: sehr lecker, auch aufgetaut durchaus schmackhaft und gästetauglich.




Mais-Kriecherlkuchen

Von einer Kollegin hab ich schöne kleine dunkelblaue "Kriecherl" (Wildpflaumen) bekommen. Kriecherl schmecken wie Pflaumen, aber der Versuch Kriecherl zu entkernen ist nicht von Erfolg gekrönt. Daher verarbeitet man die Teile am besten im Ganzen.
Diesesmal hab ich mit einem Teig aus Maismehl experimentiert.

Maiskuchen:
100g Butter

100g Zucker
3 Eier
1 EL Rum
Prise Salz
100g Maismehl
1/4 TL Backpulver
1/4 TL Natron

24 Kriecherl

Eine kleine Form 24cm Durchmesser buttern.
Die Butter abwechselnd mit Zucker- und Eizugabe schaumig rühren. Wobei ein Teil des Zuckers durch selbstgemachten Vanillezucker ersetzt wurde. Den Rum und 1 Prise Salz zugeben. Das mit Backpulver und Natron vermischte Maismehl schnell unterrühren. Den Teig in die Form füllen und die gewaschenen und gut abgetropften Kriecherl in den Teig drücken und glatt streichen.
Bei 175 Grad Umluft ca. 50 Minuten backen.

Das Ergebnis war ein sehr lockerer Kuchen. Meine Befürchtung, dass der Boden durch die Früchte absaufen würde, war unbegründet. Das Rezept ergab 8 Stück  Kuchen mit je 225 Kalorien.

Griesbrei mit karamelisierten Äpfeln

Der Herbst naht mit Riesenschritten und die ersten Äpfel fallen vom Baum. Heute gibt es deshalb ein schnelles Leckerchen.

Griesbrei:
  • 400ml Milch
  • Prise Tonkabohne
  • 40g Weichweizengries
  • 20g Vanillezucker  
  • Prise Salz
Karamelisierte Äpfel:
  • 20g Butter
  • 400g Apfel
  • 15g Vanillezucker
  • Prise Zimt

Milch aufkochen, Weichweizengries mit Zucker, Salz einrühren und aufkochen.
Kleingewürfelte Äpfel in Butter anschwitzen mit selbstgemachtem Vanillezucker überstreuen und leicht karamelisieren. Mit etwas Zimt abschmecken.

Griesbrei in 4  Schüsselchen einfüllen und die Äpfel zugeben. Pro Portion macht das ca 200 Kalorien.

Guten Appetit.




03.08.2014

Gemüse-Reispfanne mit Chorizo

Heute mal wieder ein schnelles Gericht mit Chorizo  aus dem, was der Kühlschrank bietet.

Gemüse-Reispfanne:

  • 1 Stück  Chorizo 26g
  • 1 Gemüsezwiebel 225g
  • 1 Maiskolben 140g 
  • 1/2 Paprika rot 65g
  • 3 Tomaten 460g
  • 100g Jasminreis
  • 1 Romana Salatherz

Die Chorizo kleinwürfeln und zusammen mit den Zwiebelscheiben ausbraten. Die Maiskörner vom Kolben schneiden und mitbraten. Mit Paprika, Chili, Salz, Sambal Oelek, Pfeffer und 1 Prise Vegeta natural würzen und die kleingewürfelte Paprika und Tomaten zugeben. Das ganze ungefähr 15 Minuten gut durchköcheln lassen. Den gedämpften Reis untermischen. Fertig zum Anrichten. Gegessen wird das Gemüse-Reisragout, indem immer eine  Portion in ein Salatblatt eingerollt wird.

Das Rezept ergibt 2 Portionen mit je 420 Kalorien.


Flammkuchen mit Speck und Aprikosen


Heute eine aprikosige Variante meines Flammkuchens.
Da ich den Herd sowieso bereits angeheizt hatte, hab ich gleich meinen Pizzastein mit hochgeheizt.
Heute gibts wieder mal Flammkuchen. Aus dem Teig hab ich 10 Flammkuchenzungen gefertigt und 7 Stück davon auf Backpapier getrennt eingefroren.  So hab ich wenns mal schnell gehen muss fertige Teigrohlinge im Tiefkühler.

Flammkuchenteig:
  • 165g Dinkelmehl 630
  • 85g Roggenmehl 1150
  • 1/2 Pkg frische Hefe
  • 1/8 l lauwarmes Wasser
  • 1/2 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 6 EL Sonnenblumenöl
  • 10 Stück á 125 KCAL
 Aprikosen-Speck Belag:
  • 3 Scheiben Frühstücksspeck 30g
  • 75g körniger Frischkäse
  • Salz, Pfeffer, Rosenpaprika
  • 6 Salbeiblätter
  • 3 Aprikosen
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Stück Staudensellerie 30g
  • 3 Prisen Chiliflocken
  • 3 x á  75 KCAL

Für den Teig das Mehl mischen und in einer Kuhle die Hefe einbröckeln, Zucker darüberstreuen und mit dem lauwarmen Wasser übergiessen. Abdecken und an einem warmen Ort ca 15 Minuten gehen lassen. Salz und Öl zufügen, gut verkneten und nochmals ca 20-30 Minuten gehen lassen.
Portionieren (in meinem Fall waren das 43g je Stück) und dann mit der Pastamaschine solange in Stufe 1 durchdrehen, bis der Teig geschmeidig ist.  Zwischendurch immer wieder etwas bemehlen. Zum Schluss in Stufe 3 die Zungen ca 3mm dick auswalzen. Backpapier in die erforderliche Größe schneiden  und je mit 1 Teigling belegen. So kann man diese auch problemlos einfrosten, was man nicht sofort verwenden will.

Für den Belag den körnigen Frischkäse mit Salz, Pfeffer, Rosenpaprika würzen und den kleingehackten Salbei unterrühren. Die Aprikosen achteln, die Zwiebel in feine Ringe schneiden und den Staudensellerie in feine Scheiben schneiden. Den Speck vierteln.

Die Flammkuchenzungen auf dem Backpapier mit dem Frischkäse bestreichen und mit Aprikosen, Staudensellerie und Zwiebeln belegen. Die Speckstreifen darüberlegen und mit etwas Chiliflocken bestreuen.

Im vorgeheizten Ofen, am besten auf  dem Pizzastein bei 250 Grad für ca 8-10 Minuten backen. Wenn die Zungen am Rand sich leicht hochwölben und schön knusprig goldbraun aussehen, dann sind sie fertig.

Der Belag war einfach köstlich. Der Salbei passt hervorragend zu Speck und Aprikosen. Als Variante könnte ich mir noch Ziegenfetabrösel als zusätzliches Topping oder anstatt dem Frischkäse vorstellen.

In dieser Zusammensetzung hatte jede Flammkuchenzunge 200 Kalorien.